ANKER SOZIALARBEIT


Unsere Einrichtungen:


Geschichte und Entwicklung der ISA

Die Initiativgruppe Sozialarbeit e.V. (ISA) begann 1990 als kleine Gruppe engagierter Menschen damit, in Schwerin Angebote für psychisch Kranke außerhalb der Klinik zu schaffen - in der Gemeinde, am Wohnort der Betroffenen. Die so entstandene Gemeinde-Psychiatrie war etwas Neues und geschah im Zuge der Enthospitalisierung, die wiederum durch die Psychiatrieenquete (1975) auf den Weg gebracht worden war. Psychisch Kranke, vor allem chronisch Kranke, sollten endlich die Langzeitstationen verlassen und in die normale, alltägliche Gesellschaft reintegriert werden.  

 

So galt es (Wieder-) Eingliederung und Rehabilitation, die medizinische, berufliche und soziale, zu entwickeln und umzusetzen. Oberstes Gebot dabei war - und ist - „Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten und den Betroffenen in seiner Selbstständigkeit zu fördern, seine Potentiale zu aktivieren.  

 

Der Bedarf war groß und wird seit Bestehen des Vereins stetig größer und differenzierter. Nachdem die erste psychosoziale Tagesstätte im Land MV 1991 bei der ISA eröffnet wurde, folgten kontinuierlich Erweiterungen des Angebotsspektrums rund um die 3 wesentlichen Bereiche:  

- Hilfen zum Wohnen  

- Hilfen zur Tagesstrukturierung einschließlich Arbeit und Beschäftigung  

- Hilfen für Kinder und Jugendliche/Familien, die von psychischer Krankheit betroffen oder bedroht sind.  

 

1998 erfolgte aus wirtschaftlichen Gründen die Ausgründung der ANKER Sozialarbeit gemeinnützige GmbH aus der ISA. Seitdem sind alle Hilfebereiche dem ANKER zugeordnet: Hier läuft die Betreuungsarbeit. Die ISA nimmt die Aufgaben der alleinigen Gesellschafterin - der „Mutter" - wahr, indem sie die Arbeit fördert, kontrolliert, mit- und weiterentwickelt.  

 

In eigener Regie unterhält der Verein seit nunmehr 15 Jahren den Chor „Du bist du", führt Buchlesungen durch und lädt zu Psychoseseminaren ein.  

 

In zweijährigem Abstand wird die „Woche der Gemeindepsychiatrie" durchgeführt. Ziel dieser Veranstaltungsreihe, die inzwischen in mehreren Städten des Landes Tradition hat, ist es, die Normalbevölkerung für die Belange psychisch Kranker zu sensibilisieren, über psychische Störungen und Hilfsmöglichkeiten zu informieren und damit Interesse und Aktivität zu mobilisieren.  

 

Seit 2009 gibt es mit dem „freiraum26 - Kunst und Gesundheit" eine neue Kontakt- und Beratungsstelle, die kreativ - künstlerische Angebote/Kurse locker mit Möglichkeiten der Begegnung und Beratung verknüpft.  

 

 

 

 



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